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Der Parasit oder Die Kunst, sein Glück zu machen - (1955) |
| Genre: | Hörspiel |
| Herstellung: | SWF |
| Autor: | Friedrich von Schiller |
| Bearbeitung: | Ludwig Cremer |
| Regie: | Ludwig Cremer |
| Redaktion: | x |
| Aufnahmeort: | x |
| Ton: | x |
| Musik: | x |
| Musikalische Untermalung: | x |
| Archivno. | xxx |
| Dauer: | 73 Minuten, 50 Sekunden |
| Aufnahmedatum: | xx.xx.19xx |
| Sendedatum: | 01.03.1955 - SWF |
| Darsteller: |
Wieman, Mathias (Narbonne); Verden, Alice (Mme Belmont); Langrock, Ursula (Charlotte); Jäger, Hanns Ernst (Selicour); Mairich, Max (LaRoche); Goslar, Jürgen (Karl Firmin); Ebbinghaus, Kurt (Michel); Neubauer, Peter (Robineau); Saebisch, Karl Georg; Siege, Rudolf |
Inhalt : So sind von der Vorlage kaum mehr als Figuren und Handlung übernommen. Es kommt als Reiz für eine Gedenkaufführung hinzu, daß es sich beim "Parasiten" um ein Lustspiel handelt. Dieser Form hat Schillers Sehnsucht immer gehört, ohne daß aber ein eigenes Lustspiel über das Stadium des Entwurfs hinaus gediehen wäre. Das Stück führt uns in ein französisches Ministerium aus der Zeit nach der Revolution. Eben hat ein Ministerwechsel stattgefunden. Selicour, einer der Beamten, sieht darin seine große Chance, sich mit allen Mitteln der Intrige und List dem neuen Minister verdient zu machen. Es fehlt nicht viel, daß Selicour so auf Kosten anderer nicht nur den begehrten Gesandschaftsposten, sondern auch die Tochter des Ministers für sich gewinnt. Am Ende freilich verfängt sich der Parasit im Netz seiner eigenen Tücke.
Schiller fügt hinzu: "Das Gespinst
der Lüge umstrickt den Besten, der Redliche kann nicht durchdringen, die
kriechende Mittelmäßigkeit kommt weiter als das geflügelte Talent: der Schein
regiert die Welt - und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne."
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(aus ARD Hörspiel) |
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