|
zurück zu Funkaufnahmen Wieman |
|
Die Preussische Komödie (1933) |
| Genre: | Hörspiel, Eine Funkdichtung | ||
| Herstellung: | Deutschland 1933 | ||
| Autor: | Hans Rehberg | ||
| Regie: | Edlef Köppen | ||
| Aufnahmeort: | Berlin | ||
| Musik: | Hans Kammeier | ||
| Musikalische Untermalung: | x | ||
| Archivno. | C 1635 | ||
| Dauer: | 83 Minuten, 00 Sekunden | ||
| Sendedatum: |
12.03.1933 - 01.03.1974 WDR |
||
| Darsteller: |
Der Erste Tag
Oskar Ludwig Brant Theodor Loos Günther Hadank Wilhelm Malten Hugo Werner Kahle Mathias Wieman Erich Gühner Robert Assmann Erich Gühner und Chor Heinrich Schwamborn Else Theel Wilhelm Malten und Chor
Das Gold
Thea Bohna Valeska Stock Else Theel Mathias Wieman Emmy von Stetten |
- - - - - - - - - - - - - - - - |
Der Große Kurfürst Reinald von Dassel Heinrich Friedrich II. Friedrich Wilheln IV. Louis Ferdinand Ein Jüngling Die Palme (Herr von Fuchs) Krähen Herr von Grumbkow Ein graues Holz Die Gnadenlose Strasse
Das Gold Das Gold Ein graues Holz Hamlet Ophelia |
|
Das Drama "Preußische Komödie", entstanden 1933, wurde 1933 zum Hörspiel umgeschrieben und in Berlin produziert; ihre entgültige Form erhielt die "Preußische Komödie" 1940 als dramatisches Gedicht.
Die "Preußische Komödie" bildet zu Dantes "Göttliche Komödie" ein mehr episches als dramatisches Gegenstück, in dem ein Jüngling auf einer dreitägigen phantastischen Höllenwanderung zum Großen Kurfürsten und dessen beiden Nachfolgern "eine Revision preußischen Werdens" erfährt. (Franz Lennartz 1941).
Wie diese Dramen 1936 von der Kritik eingeschätzt wurden, macht eine Notiz aus "Die Bühne" (1.3.1936) deutlich: "In diesen Tagen beginnt das Berliner Staatliche Schauspielhaus mit den Proben zu Hans Rehbergs neuem Schauspiel "Friedrich Wilhelm I.", nachdem das gleiche Haus in der vergangenen Spielzeit desselben Dichters erschütterndes Drama "Der Große Kurfürst" mit größtem Erfolg uraufgeführt hat, während kurze Zeit darauf das Leipziger Alte Theater sein Lustspiel "Friedrich I." herausbrachte. Hans Rehberg gehört zu den jungen nationalsozialistischen Dichtem, die wirklich aus der Bewegung mit Leib und Seele eingesetzt haben und daher allein aus dem Geiste solcher Kampferlebnisse heraus zu schreiben vermögen." Obwohl Rehberg 1940 noch drei politische Tendenzhörspiele geschrieben hatte, fiel er mit der Bühnenfassung der "Preußischen Komödie" bei der offiziellen Kritik in Ungnade. "Nach Rehberg gibt es überhaupt keinen anständigen Kerl in Preußen", beklagte sich z. B. die "Weltliteratur" und sprach von "trivialer Besudelung". Diese wechselnde Einschätzung des dramatischen Werkes von Hans Rehberg macht sein einzige als Tondokument erhaltenes Hörspiel für unseren Zusammenhang wesentlich interessant.
|
|||
|
(aus: Tonaufnahmen zur deutschen Rundfunkgeschichte 1924-1945 - Irmgard von Broich-Oppert - Deutsches Rundfunkarchiv - Frankfurt Main: 1972 ) und (entnommen aus vom WDR Schallarchiv-Wortdokumentation zur Verfügung gestellten Daten) |
|||
|
Link: |
|||
|
x: |
x | ||
| x: | x | ||
| x: | x | ||
|
zurück zu Funkaufnahmen Wieman |