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Angst (1954) |
| Originaltitel: |
La Paura |
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| Genre: |
Literaturverfilmung (nach der Novelle von Stefan Zweig), Melodram |
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| Herstellung: |
Deutschland/Italien 1954 |
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| Fassung: |
s/w |
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| Regie: |
Roberto Rossellini Assistenz: Franz Graf von Treuberg, Pietro Servedio Dialogregie: Beate von Molo |
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| Produktion: |
Ariston-Film/H.M.-Film/Aniene Film/ Franz Seitz, Mario Del Papa, Jochen Genzow Produktion: Roberto Rossellini, Herman Millakowsky und Jochen Genzow für Minerva Films / Westrum Production oder Ariston Film (München) [Jochen Genzow] / Aniene Film (Rom) [Mario del Papa] |
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| Drehbuch: |
Sergio Amidei, Roberto Rossellini, Franz Graf von Treuberg, nach der Novelle Die Angst (1910) von Stefan Zweig |
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| Kamera: |
Carlo Carlini, Heinz Schnackertz (nur deutsche Fassung) Kameraführung: Luigi Filippo Carta Assistenz Kameraführung: Peter Haller, Johann Lym |
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| Musik: |
Renzo Rossellini Musikalische Leitung: Franco Ferrara. Ausführung: Orchester der Accademia di Santa Cecilia |
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| Ton: | Carl Becker | |||
| Kostüme: | Jacques Griffe (Paris) für Ingrid Bergman |
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| Schnitt: |
Jolanda Benvenuti (ital. Fassung), Walter Boos (dtsch. Fassung), |
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| Drehzeit: | September - Oktober 1954, insgesamt 30 Tage | |||
| Drehort: | München | |||
| Sprache: | Deutsch / Englisch | |||
| Länge: |
.... m |
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| Filmdauer: |
83 Minuten - Italien 75 Minuten |
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| Uraufführung: |
05.11.1954 - Hamburg |
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| Fassungen: |
05.11.1954 06.1955 14.12.1955 1975 - - |
Angst La paura La peur Non credo più all'amore Fear - |
83' 91' 83' 75' - 73' |
Minerva Film - I. N. D. I. E. F. - Films, Inc. / Audio-Brandon - |
| TV-Erstausstr: |
29.08.1964 - DFF 1 |
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| Freigabe ab: |
16 Jahre - ffr. |
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| Darsteller: |
Ingrid Bergman (Irene Wagner), Mathias Wieman (Professor Albert Wagner), Renate Mannhardt (Joana Schulze/Luisa Vidor), Elise Aulinger (Martha die Haushälterin), Kurt Kreuger (Komponist Heinz Baumann), Klaus Kinski (Transvestit), Edith Schultze-Westrum, Klara Kraft, Annelore Wied, Stefffi Stroux, Elisabeth Wischert (Mady), Gabriele Seitz (Bubi), Hans Jürgen Micksch, Rolf Deininger, Albert Herz, Klara Kraft |
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Irene Wagner hat ein Verhältnis mit einem jungen Komponisten. Um sie zum Eingeständnis ihres Ehebruchs zu zwingen, hat ihr Mann Albert eine Erpresserin auf sie angesetzt. Ehemelodram, das die Vorlage, eine Novelle von Stefan Zeig, vereinfacht. Ein durch persönliche Krisen bedingter künstlerischer Tiefpunkt in den Karrieren von Roberto Rossellini und Ingrid Bergman. Inhalt: Irene Wagner (Ingrid Bergman) hat sich mit ihrem Mann, dem reichen Arzneimittelfabrikanten Albert (Mathias Wieman), auseinandergelebt. Obwohl sie immer noch versucht sich mit ihm zu arrangieren, hat sie gleichzeitig einen Geliebten, den Komponisten Heinz Baumann (Kurt Kreuger). Als sie von dessen früherer Freundin Johanna Schultze (Renate Mannhardt) in erpresserischer Weise belästigt wird, erkauft sie mit Geld deren Schweigen. Als
das Ehepaar Wagner zu einem Ausflug aufs Land aufbrechen will, um
dort seine Kinder zu besuchen, ruft Johanna an und verlangt mehr
Geld; Irene muss sich das Geld unter einem Vorwand von ihrem Mann
und ihrer Haushälterin Martha (Elise Aulinger) borgen. Der Besuch
bei den Kindern nimmt einen unharmonischen Verlauf: die Kinder
streiten sich wegen eines Luftgewehrs, das die Eltern dem Sohn
geschenkt haben und das die Tochter versteckt hat, und der Vater
setzt seiner Familie mit seinen starren moralischen Prinzipien zu. Völlig
verzweifelt irrt Irene umher und findet sich schliesslich in den
Laboratorien ihres Mannes wieder. Dort werden Versuche mit
Curare-Gift angestellt, das schnell und schmerzlos tötet. Als
Irene bei ihrem Versuch, sich umzubringen, chemische Gefässe
zerbricht, erwacht sie aus ihrer betäubenden Verwirrung. |
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Zur Entstehung: Die Novelle von Stefan Zweig, aus dem Jahre 1910) ist eine psychologische Studie einer verwöhnten und leichtfertigen Ehefrau. Bei Stefan Zweig ist der Stoff so gestaltet, das der Leser zu jeder Zeit weiss, was in dieser Frau vorgeht. Ihm werden die Motive all ihrer Handlungen, was sie denkt und auch was sie fühlt, subtil erklärt. Rossellini,
der überhaupt nichts von Psychologie hält, geht in seinem Film
hier anders vor. Er zeigt im Film
"Die Angst" nur das, was man sieht. Darum
zeigt er die Hauptfigur Irene Wagner (Ingrid Bergman, Rossellinis
Ehefrau) in unendlich langen, ruhigen Einstellungen. Er beleuchtet
so akzentuiert, das sich die Person deutlich von den jeweiligen
Hintergründen abhebt, wo durch man auch die kleinste Bewegung der
Körper erkennen kann. Er
arbeitet in einem Labor voller Versuchstiere und betreibt
pharmazeutische Forschungen. Die
Fabrik wird jedoch nicht von ihm, sondern von seiner Frau Irene
geleitet. Die Darstellung Irene Wagners als eine selbstsichere,
erfolgreiche Geschäftsfrau ist also ganz das Gegenteil von Zweigs
Irene. Es
handelte es sich um den letzten gemeinsamen Film von Roberto
Rossellini und Ingrid Bergman, deren Beziehung sich zum Zeitpunkt
der Filmentstehung bereits in einer Krise befand. Der Schluss wurde ebenfalls geändert: Der Selbstmordversuch wurde herausgeschnitten, statt dessen fährt Irene aufs Land, erzählt der Kinderschwester die ganze Geschichte und beschliesst, ihr weiteres Leben der Liebe zu ihren Kindern zu widmen. |
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(aus: x ) |
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Film im Verleih: |
nicht bekannt - ehemals bei Gloria | |||
| Als Leihvideo: | Video D371 - Im Entleih der Humbold-Universität zu Berlin - http://www.zes.hu-berlin.de/med/katalog/deutsch/deut8a.htm | |||
| Als Kaufvideo: | nicht bekannt | |||
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