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Ewige Maske (1935) |
| Alternativtitel: |
Die Schicksalsstunde eines Arztes Der Fall des Dr. Dumartin Das Doppelleben des Dr. Dumartin |
| Genre: | Literaturverfilmung, Drama, Arztfilm |
| Herstellung: | Österreich/Schweiz 1935 |
| Fassung: | s/w |
| Regie: | Werner Hochbaum |
| Regieassistenz: | Franz Hoffermann |
| Produktion: | Tobis-Sascha-Filmindustrie, Wien / Progress Film, Bern - Lèo Lapaire |
| Prod-Leitung: | Rudolf Strobl |
| Aufn.-Leitung: | Willy Sturmfeld |
| Weltvertrieb: | Cinèmathèque Suisse - Lausanne |
| Drehbuch: | Lèo Lapaire, Dr. Kurt Gauger, Werner Hochbaum - nach dem gleichnamigen Roman von Lèo Lapaire |
| med. Beirat: | Dr. med. Kurt Gauger |
| Kamera: | Oskar Schnirch |
| Musik: | Anton Profes (Lied: "Es singt mein Herz ein Lied in Moll" - vorgetragen von den Wiener Philharmonikern) |
| Ton: | Herbert Janecszka (Tobis-Klangfilm) |
| Bau: | Hans Jacoby |
| Maske: | Paul Dannenberg |
| Schnitt: | Else Baum |
| Länge: | 2340 m (Deutschland: 2219m) |
| Filmdauer: | 85 Minuten . (Deutschland 80 Minuten) ---- 72 Minuten (2005 neu restaurierte österreichische Fassung durch Filmarchiv Austria) |
| Uraufführung: |
26.08.1935 Biennale Venedig 30.08.1935 Wien (Elite- Schottenring-, Ufaton-, Wienzeile-, Flotten-Kino) 18.09.1935 Zürich (Scala) 27.09.1935 Basel 08.01.1936 - Dresden 31.08.1936 - New York (International Filmfestival) 15.o2.2006 - Erstaufführung der neu restaurierten Fassung im Metro Kino im Rahmen von „Filmhimmel Österreich“, Programm 30 |
| Freigabe ab: | .. Jahre |
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Auszeichnung: |
1935 - Filmfestspiele Venedig - Werner Hochbaum 1935 - Filmfestspiele Venedig - 1937 - Filmkritikerpreis New York - bester ausländischer Film |
| Darsteller: | Peter Petersen (Professor Tscherko), Mathias Wieman (Dr. Dumartin), Olga Tschechowa (Frau Negar), Franz Schafheitlin (Herr Negar), Tom Kraa (Dr. Wendt), Thekla Ahrens (Schwester Anna), Karl Skraup, Wiener Staatsopernballett, Tanzschule Hellerau |
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Der junge, idealistische Arzt und Wissenschaftler Dumartin (Mathias Wieman) entwickelt in einer Basler Klinik ein Serum gegen Hirnhautentzündung (Meningitis). Ein Patient, dem er dieses Mittel verabreicht hat, stirbt jedoch. Da er glaubt dessen Tod verschuldet zu haben, stürzt er in eine tiefe psychische Krise und begeht einen Selbstmordversuch. Zwar im letzten Moment gerettet, leidet er anschließend unter zeitweiliger Bewusstseinsspaltung. Seine Kollegen versuchen, seine Schizophrenie mit verschiedenen Mitteln zu besiegen. Unterdessen stellen seine Vorgesetzten fest, das das von Dr. Dumartin gefundene Serum wirksam, und der Tod des Patienten auf andere Hintergründe zurückzuführen war. Jetzt müssen sie den Arzt um so mehr aus seiner Schizophrenie herausreißen, da nur er die Formel für das "Wundermittel" aufzeigen kann.
Im Filmarchiv Austria ist hierzu zu lesen: "Diese bemerkenswerte psychologische Filmstudie erhielt 1935 den Biennale-Preis. Untersucht wird das Verhältnis eines Arztes zu (s)einem Verstorbenen, einem Mann, den er mit einem speziellen Serum eigentlich retten wollte. Werner Hochbaum bietet in Die ewige Maske alle technischen Möglichkeiten auf - Montagen, Bauten, Kamera- und Kopiertricks um die komplexen Beziehungen zwischen Leben und Tod zu visualisieren. Das Filmarchiv Austria hat diesen Hochbaum-Klassiker neu umkopiert. Somit liegt dieser wichtige Film erstmals seit Jahren wieder in guter Qualität vor." |
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Der inhaltlich von der Psychoanalyse, formal vom Expressionismus stark beeinflusste Film brachte dem zur deutschen Avantgarde gerechneten Regisseur Werner Hochbaum das Misstrauen des NS-Regimes, aber auch internationale Anerkennung ein. |
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(teilweise aus: Lexikon des internationalen Films, Katalog Int. Filmfestspiele Locarno, Filmarchiv Austria) |
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Film im Verleih: |
nicht bekannt |
| Als Leihvideo: | nicht bekannt |
| Als Kaufvideo: | nicht bekannt |
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