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Menschen ohne Namen (1932) |
| Genre: | Literaturverfilmung |
| Herstellung: | Deutschland 1932 |
| Fassung: | s/w |
| Regie: | Gustav Ucicky |
| Produktion: | Universum-Film AG Berlin (Ufa), Günther Stapenhorst |
| Drehbuch: | Robert Liebmann , Frei nach dem Roman "Oberst Chabert" von: Honoré de Balzac |
| Kamera: | Carl Hoffmann |
| Musik: | Allan Gray, Hans-Otto Borgmann - "Marsch von unbekannten Soldaten" |
| Ton: | Erich Leistner |
| Bauten: | Robert Herlth, Walter Röhrig |
| Schnitt: | x |
| Länge: | 2521 m |
| Filmdauer: | 92/93 Minuten |
| Verleih: | Transit-Film GmbH |
| Uraufführung: | 01.07.1932 |
| TV-Erstausstr.: | 20.03.1971 - ZDF |
| Freigabe ab: |
16 Jahre FSK-Freigabe: freigegeben ab 6 Jahren |
| Darsteller: |
Carl
Balhaus |
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Inhaltsangabe Kurzfassung: Heinrich Martin (Werner Krauß), ehemals Inhaber einer Automobilfabrik, verwundeter Offizier im ersten Weltkrieg verliert durch eine schwere Kriegsverletzung Gedächtnis und Sprache. Nach Gefangenschaft bleibt er in Russland und wird dort als Mechaniker tätig. Durch Anblick seines Bildes in einer deutschen Illustrierte findet er seine wirkliche Identität wieder. Er reist nach Berlin und wird nach 16 Jahren Krieg, Gefangenschaft und Krankheit weder von seinen besten Freunden noch von seiner inzwischen wiederverheirateten Frau (Helene Thimig) wiedererkannt. Diese glaubten er sei im Krieg gefallen und ließen ihn für tot erklären. Auch die Behörden verweigern ihm die Anerkennung seiner alten Identität. Mit Hilfe eines Maklers und der Stenotypistin Grete (Maria Bard) meldet er ein revolutionäres Patent an und beginnt ein neues Leben. Inhaltsangabe Langfassung: Nach
einer schweren Verwundung, die er sich im ersten Weltkrieg
zugezogen hat, war Heinrich Martins Gedächtnis jahrelang wie
ausgelöscht, er wusste weder seinen Namen, noch, was für ein
Leben er geführt hatte. Nun ist ihm schlagartig alles wieder
eingefallen: er stammt aus Berlin, war verheiratet mit einer hübschen
Frau und besaß eine florierende Autofirma. Doch als er jetzt,
nach sechzehn Jahren Abwesenheit, in seine Fabrik zurückkehrt,
erkennt ihn niemand mehr und glaubt ihm die Geschichte vom Gedächtnisschwund
- Heinrich Martin wurde bereits Jahre zuvor offiziell für tot
erklärt. Völlig verzweifelt und lebensmüde will Martin sich von
einer Brücke stürzen, wird aber im letzten Moment von dem
Provisionsagenten Julius Hanke gerettet. Hanke gewährt Martin in
seiner ärmlichen Wohnung Unterkunft für die Nacht. Am nächsten
Morgen lernt Martin die kesse Stenotypistin Grete Schulze kennen.
Ihr lebenslustiges Wesen gibt ihm neuen Mut, und so versucht er
noch einmal sein Glück in seiner Fabrik. Es gelingt ihm auch, bis
zu seinem alten Freund und Teilhaber Dr. Sanders vorzudringen -
aber nicht einmal der erkennt ihn wieder und weist ihm die Tür.
Und als selbst seine Ehefrau ihn für einen Schwindler hält, muss
er erkennen, dass die Person "Heinrich Martin" für den
Rest der Welt nicht mehr existiert. So beschließt er, noch einmal
ganz von vorne anzufangen, und Grete, in die er sich mittlerweile
verliebt hat, wird ihm dabei zur Seite stehen. (nach:
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung) |
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Trotz hervorragender Besetzung und auch filmischer Qualität wegen seines hohlen pathetisch-nationalistischen und faschistoiden Kerns allenfalls ein filmhistorisch anschauliches Lehrstück über die geistigen Wegbereiter der Hitler-Diktatur. |
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(teilweise aus Lexikon des Internationalen Film) |
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Link: |
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Film im Verleih: |
nicht bekannt - ( früher bei: Transit ) |
| Als Leihvideo: | nicht bekannt |
| Als Kaufvideo: | nicht bekannt |
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