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Der fidele Bauer (1927) |
| Genre: |
Musikfilm - |
| Herstellung: |
Deutschland 1927 |
| Fassung: |
s/w - stumm |
| Regie: |
Franz Seitz / Klaus Fery (K0) |
| Produktion: |
Fery-Film der UFA, Fery-Film GmbH, Berlin - Klaus Fery |
| Aufnahmeleitung: |
Willi Morrèe, Helmuth Brandis |
| Drehbuch: |
Charly K. Roellinghoff, Klaus Fery (nach der Operette von Leo Fall) |
| Kamera: |
Eduard Hoesch (Atelier), Giovanni Vitrotti (Außen) |
| Musik: |
Werner Richard Heymann |
| Bau: |
Willi A. Herrmann |
| Drehort: |
Filmwerke Staaken |
| Außenaufnahme: |
Spreewald |
| Schnitt: |
x |
| Länge: |
2506 m - 7 Akte |
| Filmdauer: |
.. Minuten |
| Drehzeit: |
Juni - August 1927 |
| Zensur: |
30.08.1927, B.16456, Jf |
| Uraufführung: | 10.11.1927 - Berlin (Mozartsaal) |
| Freigabe ab: |
.. Jahre - Jugendfrei |
| Darsteller: |
Werner Krauß (der fidele Bauer), Carmen Boni ( Spreewälderin), Andrè Nox, Hans Brausewetter, Simone Vaudry, Mathias Wieman (Sohn Stephan Reuther), Ivy Close, Leo Peukert, Szöke Szakall (Dorfpolizist), Peter Voss, Achmes Beh, Harry Frank
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Inhaltsangabe Kurzfassung: Milieu und Hintergrund: ein Bauernhof im Spreewald, Studentenleben. Handlungskern: die Liebe eines städtischen Bürgermädchens zu einem Bauernsohn. Junger Bauernsohn, der sich statt zum Priester zum Arzt berufen fühlt. Inhaltsangabe Langfassung: Mathäus
Reuther, der fidele Bauer vom Spreewald, lässt seinen Sohn
Stephan "auf Pfarrer" studieren. Stephan aber drängt es
zur Medizin. Als er auf Urlaub nach Hause kommt, erzählt er
seiner Schwester Anneliese von seinem Entschluss umzusatteln.
Anneliese erschrickt. Sie weiß, dass der Vater sich große
Entbehrungen auferlegt, um seinen Lieblingswunsch, Stephan als
Pfarrer zu sehen, in Erfüllung gehen zu lassen. Selbst der Bürgermeister,
Stephans Taufpate, dessen Sohn die lustige Anneliese liebt, muss
helfen das Studium zu bezahlen. In Berlin lernt Stephan Friedl von
Grumow kennen, die Tochter des Geheimrats Professor von Grumow.
Auf einer Studentenkneipe gerät Stephan mit einem Kollegen in
Streit, der eine hässliche Bemerkung über die Beziehung zwischen
Friedl und Stephan gemacht hatte. Ein Duell ist die Folge. Stephan
wird erheblich verletzt, und sein Vater muss benachrichtigt
werden. Der alte Bauer fährt in die Stadt und hört erst jetzt, dass
sein Sohn nicht mehr Theologie studiert. So schwer ihn die
Nachricht auch trifft, er liebt Stephan zu sehr, um ihm böse zu
sein. Auch Friedl, die durch ihren Vater von dem Duell gehört
hat, besucht Stephan in der Klinik, und als er von seiner
Verwundung geheilt ist, verloben sich die beiden jungen Menschen.
Im Hause des Bürgermeisters aber hat sich indessen ein Streit
zwischen dem Bürgermeister und dem fidelen Bauer abgespielt. Der
Bürgermeister wollte kein Geld mehr für Stephans Studium geben,
und der Bauer geht zornig von ihm. Er borgt sich nun das Studiumsgeld
von einem anderen Bekannten, Zopf, der nach zwei Jahren eine
erhebliche Rechnung präsentiert, die er sofort bezahlt haben
will, wenn er die Hand Annelieses nicht erhält. Anneliese aber
will ihrem Bürgermeistersohn treu bleiben. Der ist inzwischen
Husar geworden und wird mit seinen Leutnant, dem jungen von Grumow,
beim fidelen Bauer einquartiert. Anneliese beichtet ihrem
Geliebten ihrem Kummer und der bittet seinen Vater, sich mit Mathäus
Reuther zu vertragen und ihm das Geld für Zopf zu geben. Die Versöhnung
findet statt, und die beiden jungen Leute sind überglücklich.
Auch die beiden Alten; denn sie litten sehr unter ihrem Hass. Da
kommt zu allem Glück auch Stephan nach Hause, zeigt das Bild
seiner Braut und erzählt von seiner zukünftigen Hochzeit. Er
bittet aber Vater und Schwester nicht auf der Hochzeit zu
erscheinen, da seine Braut aus vornehmen Hause stammt. Der alte
Bauer ist tief betrübt darüber und leidet so sehr, dass der Bürgermeister
sich entschließt nach Berlin zu fahren und der jungen Braut,
"die so gute Augen hat", von dem Schmerz des alten
Bauern zu erzählen. Friedl von Grumow versteht. Und als die
Hochzeit naht, erscheinen drei unerwartete, aber geladene Gäste
der fidele Bauer, Anneliese und der Bürgermeister. Friedl hatte
sie heimlich eingeladen. Der frisch gebackene Ehemann aber sieht
nach der ersten Überraschung seine Schuld an seinem Vater und
seinem treuen Paten und bittet demütig um Verzeihung. Der alte
Reuther aber wird von allen Gästen herzlich aufgenommen, sitzt
vergnügt zwischen seinen Kindern und ist nun wieder: der fidele
Bauer. |
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(aus: Das Ufa-Buch : Kunst und Krisen ... die internationale Geschichte von Deutschlands größtem Film-Konzern - Hans-Michael Bock Hrsg. - Frankfurt/Main: Zweitausendeins, 1992 ) |
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Link: |
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Film im Verleih: |
nicht bekannt |
| Als Leihvideo: | nicht bekannt |
| Als Kaufvideo: | nicht bekannt |
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