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Feme (1927) |
| Genre: |
x |
| Herstellung: |
Deutschland 1927 |
| Drehzeit: |
28.05. - 15.06.1927 |
| Drehort: |
Efa-Atelier Berlin-Cicerostr |
| Fassung: |
s/w - stumm |
| Regie: |
Richard Oswald |
| Produktion: |
Richard Oswald-Produktion für Matador Film |
| Drehbuch: |
Herbert Juttke, Georg C. Claren nach einem Roman aus der Berliner Illustrierten Zeitung von Vicki Baum |
| Kamera: |
Ewald Daub |
| Standfotos: |
Walter Lichtenstein |
| Bauten: |
Gustav Knaur |
| Kino-Musik: |
Walter Ulfig |
| Schnitt: |
x |
| Länge: |
2576 m - 7 Akte |
| Filmdauer: |
.. Minuten |
| Uraufführung: |
23.08.1927 - Berlin - Beba- Palast, Atrium |
| Freigabe ab: |
.. Jahre |
| Zensur: |
12.07.1927 - B.16089, Jv. |
| Prädikat: |
künstlerisch |
| Darsteller: |
Grete Mosheim (Charlotte Burthe), Rudolf Forster (Gregor von Askanius), Adele Sandrock (Mutter des Ministers), Hans Stüwe (Joachim Burthe), Mathias Wieman (ein Irrsinniger), Eduard Rothauser (Geheimrat Burthe), Mathilde Sussin (seine Frau), Friedrich Kayssler (der Minister), Ellen Kürti (Jelena Maikowa), Bernhard Goetzke (Professor Lenzberg), Carl Walter Meyer (Der Assistenzarzt), Grete Reinwald (die Tochter des Gärtners), Paul Henckels (der Kreisarzt), Irma Green (die Dirne), Henry Bender (Schliepke), Ida Wüst (Frau Schliepke), Kurt Gerron (der Irrenwärter), Gustav Trautschold |
Joachim Burthe (Hans Stüwe) verübt, im Auftrag einer rechtsradikalen Organisation, ein Attentat auf einen Minister. "Der Feme-Führer, der gewissenlose Mordhetzer Askanius (Rudolf Foster), ist in Wahrheit der allein Schuldige. Er (....) lässt den verzweifelten Joachim allein. Dessen Flucht ist eine jahrelange und quälende Hetze. Sein Ahasver-Weg führte ihn bis zur Erkenntnis dessen, was er anrichtete, als er diesen Minister, der Tag und Nacht schaffte, um seinem Volk in seiner Not zu helfen, feige ermordete. Er bereut bitter und kann nichts ungeschehen machen. (...) Er begeht Selbstmord (Hamburger Echo, 8.9.1927) Nach einem Ullstein-Roman von Viki Baum, der die Ermordung Walter Rathenaus durch rechtsradikale Militärs zum Inhalt hat. Trotz vorsichtiger Umsetzung rief der Film heftige Angriffe der politischen Rechten, vor allem der NSDAP, hervor. Andere Inhaltsangabe: Anhand einer Attentatsgeschichte wird auf den Mord an Walter Rathenau anspielt. Ein ehemaliger Offizier, jetzt führendes Mitglied der „Vereinigung Treue“ flüstert einem Studenten ein, seine und die missliche Lage der Republik gehe auf deren korrupte Minister zurück. Die „Vereinigung“ lässt den Studenten, nachdem er einen Minister getötet hat, fallen. Er taucht in einer psychiatrischen Klinik unter. Der behandelnde Professor führt eine Begegnung des Mörders mit der Mutter des Ministers herbei, die, voller Güte, die Tat verzeiht und dem Studenten einen seelischen Neubeginn ermöglicht. Inzwischen hat der ehemalige Offizier die Schwester des Studenten verführt. Weil aber der Student für tot gehalten wird, kann er seiner Schwester nicht beistehen und das an ihr begangene Unrecht nicht sühnen. Voller Gewissensqualen nimmt er sich das Leben. - Obwohl
es sich um einen gefühlskalkulierten Unterhaltungsfilm handelt,
reagieren die sich formierenden Nationalsozialisten allergisch.
Die Kulturexekutive der NSDAP führt gegen diesen Film ihre erste
sogenannte „Kinoterror“-Kampagne. |
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(aus: Richard Oswald Regisseur und Produzent - Hans-Michael Bock Hrsg. - CineGraph Buch in Verlag edition text + kritik - München - 1990) |
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Link: |
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Film im Verleih: |
nicht bekannt |
| Als Leihvideo: | nicht bekannt |
| Als Kaufvideo: | nicht bekannt |
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